| Johannes-Gutenberg-Schule Ehringshausen > Projekte > Biologie > Tiere und Pflanzen am und im Gewaesser > Die Molche |
Im Frühjahr finden wir in Gräben und selbst in schmutzigen Tümpeln Molche. Sie unterscheiden sich von Fröschen und Kröten durch einen seitlich zusammengedrückten Ruderschwanz. In kurzen Abständen steigen sie zur Wasseroberfläche hoch, schnappen Luft, tauchen wieder weg und verschwinden mit schnellen Schlängelbewegungen des Körpers zwischen den Wasserpflanzen.
Zur Paarungszeit ist das Männchen bunter gefärbt als sonst. Ein häutiger Kamm zieht sich über den ganzen Rücken hin. Es trägt ein Hochzeitskleid. Mit seitlichen Schwanzschlägen wirbelt es dem Weibchen Duftstoffe entgegen, die von besonderen Drüsen ausgeschieden werden. Auf diese Weise gibt es sich ihm als Partner zu erkennen. Die Befruchtung erfolgt im weiblichen Körper. Dazu nimmt das Weibchen ein vom Männchen abgelegtes Spermienpaket mit der Hinterleibsöffnung auf. Das Weibchen legt seine Eier einzeln an den Blättern von Wasserpflanzen ab. Die geschlüpften Larven haben fast die gleiche Gestalt wie ihre Eltern.
Molche nehmen tierische Nahrung zu sich, z.B. Insekten, Insektenlarven, Würmer und Schnecken. Die Molchlarven atmen mit äußeren Kiemenbüscheln, die bis zur Ausbildung der Lungen sichtbar bleiben. Im Gegensatz zu den Kaulquappen entwickeln sich bei den Larven des Molches die Vorderbeine zuerst. Verlieren Molche ihre Gliedmaßen, z.B. den Schwanz, dann wachsen diese wieder nach. Diesen Vorgang nennt man Regeneration. Eine Regeneration ist auch die Wundheilung beim Menschen.
Angela Taylor
Das Tier, Sammelband, Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1979
(siehe: Entstehung der Texte)
Angela Taylor
Ich heiße Angela Taylor und besuche die Gesamtschule Ehringshausen.
Ich gehe in die Klasse 8S4. Ich habe den W1-Kurs Bio (Schulgarten) gewählt,
weil ich mich dafür interessiere.
| [Zurück] | [Startseite] | [Gästebuch] | [Dokumentanfang] | [Suche] | [E-Mail] |