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Die Teichmuschel wird bis zu 19 cm lang und bewohnt
ruhende Gewässer, während die Malermuschel fließende
Gewässer bevorzugt. Das Beobachten erfordert Geduld, denn
es dauert immer sehr lange, bis sie die Schalen öffnet. Es
kommt dann der weiße Körper, der sogenannte "Fuß", zum
Vorschein. Dieser bohrt sich langsam in den Grund, kantet
die Schale hoch und zieht sie mit dem stumpfen Ende in den
weichen Grund nach. An dem herausragendem Hinterende
erkennen wir zwei Öffnungen, die Ein- und Ausfuhröffnung,
durch die ein fortwährender Wasserstrom fließt, der durch
Flimmerhaare erzeugt wird. Das Wasser gelangt zunächst in
die Hohlräume der Kiemen, fließt durch die "Maschen" des
auch mit Flimmerhaaren bedeckten Gitterwerks, tauscht den
Sauerstoff gegen Kohlensäure aus, geht zur Kloake und nimmt
die verdauten Nahrungsteilchen mit ins Freie.
Den zwei Schalen, die durch ein federndes Schlossband zusammengehalten werden, liegt innen ein häutiges Organ an, das den ganzen Körper gleichsam einhüllt, der sogenannte Mantel. Die Schale ist zum größten Teil aus Calciumcarbonat aufgebaut, dem nach innen die Perlmuttschicht aufgelagert ist. An den Rändern sieht man deutlich den "Anwachsstreifen", um den sich die Schalen im Frühjahr vergrößern. Auch die bei vielen Muscheln zu findenden Perlen sind "Schalenwüchse". Wegen der geringen Beweglichkeit und des Fehlens jeglicher Greifwerkzeuge ist die Muschel zu ihrer Ernährung lediglich auf die Stoffe angewiesen, die sie sich herbeistrudelt. Dies sind verwesende Pflanzenstoffe sowie kleine Tierchen und Kleinpflanzen.
Beim Weibchen finden sich im Hochsommer im Kiemenraum zahlreiche farblose Körnchen, die sich aus den dort gelagerten Eiern entwickelt haben. Diese Larven, Glochidien (von glochis = Spitze), haben eine mikroskopisch kleine, gezähnte Schale und tragen an ihrem Rumpf ein klebriges Fädchen. Wenn sie von der Mutter mit dem Atemstrom ausgestoßen werden, fallen sie auf den Grund und warten, bis sie an einem Fisch mit dem Fädchen kleben bleiben. Durch den Hautreiz überwuchert der Fischkörper alsbald den kleinen Schmarotzer und ernährt ihn mit. Ist er genügend entwickelt, befreit er sich und beginnt ein selbstständiges Leben als Muschel.
Sabrina Halfmann
Wilhelm Bardorf, Blick ins Buch der Natur, S. 401-402
(siehe: Entstehung der Texte)
Sabrina Halfmann
Ich heiße Sabrina Halfmann und gehe in die Klasse 8S5 der
Gesamtschule Ehringshausen. Meine Hobbys sind Handball
spielen, lesen, auf Partys gehen, Inliner fahren, einkaufen
und noch vieles mehr. Das Wahlpflichtfach 1 Biologie habe
ich mir ausgesucht, weil ich mich für Computer interessiere
und wir im Winterhalbjahr am Computer arbeiten. Auch das
freie Arbeiten im Kurs ist das Beste, was einem passieren
kann. Deshalb habe ich für den Kurs auch ein Motto: Freies
Arbeiten ist "in"!
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