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Der Teichfrosch wird auch Grüner Wasserfrosch genannt. Der Teichfrosch ist unser häufigster Lurch. Nähert man sich seinem Tümpel, so ist er oft schon mit einem schnellen Sprung verschwunden, ehe man ihn bemerkt. Mit seinen langen und kräftigen Hinterbeinen kann er sich vom Boden zum Sprung abdrücken. Im Wasser stößt er sich mit Hilfe der Schwimmhäute ab, die sich zwischen den fünf Zehen der Hinterbeine ausspannen.
Seine kuppelförmigen, auf dem Kopf sitzenden Augen ermöglichen ihm einen Rundblick. Infolge der grünlichen, mit dunklen Flecken betupften Oberseite sind die Frösche zwischen Pflanzen oder im Wasser kaum zu erkennen. Die drei gelblichen Rückenstreifen helfen mit, den Umriss des Körpers zu verwischen. Der Wasserfrosch besitzt also eine ausgezeichnete Tarnfärbung. Wie bei den meisten Wassertieren, ist der Rücken dunkel, die Bauchseite ist hell gefärbt.
Nach dem Untertauchen dauert es oft einige Minuten, bis der Frosch wieder an die Wasseroberfläche kommt. Da er keine Kiemen besitzt wie die Fische, würde er unter Wasser ersticken. Als Lungenatmer muss er an der Luft einatmen und ausatmen können. Seine Lungenatmung verläuft aber etwas anders als bei den meisten Säugetieren. Der Frosch besitzt keine Rippen. Seine Lungen sind also nicht von einem Brustkorb umgeben. Er kann deshalb die Atemluft nicht einsaugen. Beim Einatmen schließt er seine Nasenlöcher, drückt die Kehlhaut hoch und presst so die Luft in die Lunge hinein. Die Lungenatmung allein reicht aber nicht aus. Der Frosch atmet zusätzlich durch seine nackte Haut. Diese Hautatmung ist nur bei feuchter Haut möglich. Darum sucht der Frosch feuchte Stellen auf, wenn er das Wasser verlässt. In trockener Luft würde die Haut hart und undurchlässig werden - und der Frosch müsste ersticken.
Katja Adam
Lange, Strauß, Dobers, Biologie, 5./6. Schuljahr, Schroedel 1975, S. 172-173
(siehe: Entstehung der Texte)
Katja Adam
Mein Name ist Katja Adam. Ich wohne in Edingen. Ich habe
den Bio-W1-Kurs Schulgarten gewählt, weil es Spaß macht, im
Garten zu arbeiten.
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