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Sommerlinde (Tilia platyphyllos)

Von Matthias Rumpf

LindenblattDie Sommerlinde ist ein bis zu 30 Meter hoher Baum mit breit gewölbter Krone und glatter, gelblich-braunroter Rinde. Die ältesten schätzt man auf über 1000 Jahre. Die Blätter sind häufig klebrig durch Blattlausausscheidungen ("Honigtau"), wechselständig, rundlich bis schief herzförmig, etwas zugespitzt, gesägt und wie auch die jungen Zweige der Linde zuweilen behaart.

Die Sommerlinde hat zwittrige Blüten mit weißgelblichen Blütenblättern zu 2-5 in Trugdolden. Der Blütenstiel ist mit einem Trageblatt versehen, das 5-7 mm groß werden kann. Die Frucht ist ein fünfkantiges, holziges, kugeliges Nüsschen mit Flugblatt (Weiterverbreitung). Linden blühen im Juli. Wild findet man sie vor allem in Schluchtwäldern auf nährstoffreichem, lockerem und daher oft etwas steinigem Lehmboden. Wo sie gedeihen soll, darf die Luftfeuchtigkeit nicht gar zu niedrig werden. Deshalb ist sie an ihren natürlichen Standorten wohl nie sehr häufig gewesen.

Sehr oft wird die Linde als Allee- und Parkbaum angepflanzt. Die Blüte der Sommerlinde wird als Arzneidroge verwendet.

Pflanzen und Tiere, Großer Naturführer in Farbe, Gondrom, Christoph Needon, Dr. Johannes Peterman, Peter Scheffel, Bernd Scheiba.
Der große Kosmos Tier- und Pflanzenführer, Franckh-Kosmos, Aichele/Schwegler/Zahradnik.

HTML: Jens Schleifer, Sissy Sophie Kramer, Denise Heuser, Janina Dühr


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