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Roter Hartriegel, Hornstrauch
(Cornus sanguinea, von lat. cornu = Horn und sanguinea = blutrot)

Von Melanie Göltl

Im Mai und Juni sieht man die weißen Blüten, auch Trugdolden genannt. Sie haben vierzählige Einzelblüten, im Spätsommer sieht man die kugeligen schwarzen Beeren mit weißer Punktierung. Man kann sie nicht essen, sie sind ungenießbar.

Roter Hartriegel Roter Hartriegel

Die Blätter sind lang und laufen vorne spitz zu. Blätter, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, werden blutrot, während Blätter, die weniger Licht erhalten, grün bleiben. Die Zweige, die aufrecht stehen, sind im Herbst blutrot, genau wie im Winter, deshalb wird die Pflanze manchmal auch Blutweide genannt. Das Holz ist sehr hart und im Kern geht es zur Farbe rot über. Das Holz des roten Hartriegels nimmt man für genau die gleichen Zwecke wie das der Kornelkirsche: für Drechslerarbeiten und für alle Holzwerkriegel.

Verwandt mit dem roten Hartriegel ist Cornus alba, der Sibirische Hartriegel. Dieser Strauch wird bis zu 3 m hoch. Er ist auch auf unserem Schulgelände angepflanzt. Seine Stämme sind rot gefärbt und fallen besonders im Winter auf. Die Vermehrung erfolgt durch Ableger im Frühling oder durch Stecklinge im Sommer.

Quelle: Schmeil Leitfaden der Pflanzenkunde

HTML: Sissy-Sophie Kramer, Jens Schleiter, Janina Dühr, Denise Heuser


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