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Die Eiche kann ein Alter von tausend und mehr Jahren sowie eine Höhe von
etwa
Bei den alten Germanen war die Eiche dem Gott Donar geweiht, und ein Kranz von Eichenblättern ist schon seit jenen Zeiten der Schmuck des Siegers. Obgleich der Eichenwald in Deutschland eine Fläche von mehr als 650.000 ha bedeckt, vermag er uns doch nicht ausreichend mit Eichenholz zu versorgen.
Die Eichenrinde wurde früher wegen des Gehaltes an Gerbstoff als Gerberlohe benutzt. Es gab zu diesen Nutzen Eichenschälwälder, die alle 12 bis 20 Jahre abgeholzt wurden. Die Stieleiche - oder Sommereiche genannt - ist an den lang gestielten Früchten und den kurz gestielten Blättern leicht zu erkennen. Sie gedeiht besonders gut in den so genannten Auenwäldern der Flussniederungen.
Literatur: Schmeil, Leitfaden der Pflanzenkunde, Heidelberg 1949, S. 6
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