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Die Tulpen

Von Nelli Kriwoscheja und Ksenija Ribson

Zeichnung: Nelli Kriwoscheja

Man schrieb das Jahr 1559, als im Garten des Augsburger Ratsherrn Herwarth die erste Tulpe auf deutschem Boden blühte. Sie entfachte eine schier unbeschreibliche Begeisterung, und es dauerte gar nicht lange, da wurden in Holland die begehrten Zwiebeln für mehr als 12000 Gulden das Stück gehandelt. Die astronomischen Preise für eine Tulpenzwiebel sind gottlob Geschichte und auch das Einzelexemplar von Augsburg. Überdauert hat die Faszination. Mehr als 150 Arten und unzählige Sorten künden heute von der verbreiteten Beliebtheit der Tulpen, und Jahr für Jahr kommen neue, noch schönere Züchtungen hinzu, die den Garten in einen wochenlangen Blütenzauber versetzen können.

Standort: Sonnig bis leicht halbschattig.

Boden: Am besten neutral bis leicht alkalisch, durchlässig, nährstoffreich; ideal ist sandiger Lehmboden.

Feuchtigkeit: Ohne stauende Nässe, zur Wachstums- und Blütezeit stets feucht.

Blütezeit: März bis Ende Mai, je nach Sorte.

Höhe: 10-70 cm

Pflanzzeit: Herbst bis Ende Oktober.

Das Tulpenjahr beginnt im März mit den Wild-Tulpen, die zusammen mit Buschwindröschen und Primeln blühen. Mitte April öffnen sich die dicken Blütenköpfe der Mandeltulpe mit ihren etwas gebrochenen Farben, die zwischen dem Blau der Iris und der Aubretien wunderschöne Farbkompositionen bilden. Fast zur gleichen Zeit erscheinen die päonienblütigen Tulpen, die wirklich wie Pfingstrosen aussehen. Ende April, Anfang Mai sind die halboffenen, sehr stämmigen Triumphtulpen mit ihren besonders kräftigen, reinen Farben an der Reihe.

Mai ist auch die Blütezeit der fransigen exotischen Papageien-Tulpen. Mitte Mai ist dann der Höhepunkt der Tulpenzeit, die Zeit der besonders hohen klarfarbigen Darwin-Tulpen mit ihrem festen Blüten. Maiblühend sind auch die hohen Lilienblütige Tulpen mit ihrem sechs weit auseinander gebogenen Blütenblättern. Sie gehören zu den elegantesten Erscheinungen des Blumengartens.

Gepflanzt werden Tulpen im Herbst, bis etwa Ende Oktober. Keinesfalls später, sonst bekommen die Zwiebeln nicht ausreichend viele und lange Wurzeln. Je nach Größe setzt man die Zwiebeln 10 bis 12 cm tief, Wildtulpen meist etwa tiefer. Der Boden soll nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein. Ebensowenig vertragen die Tulpen, insbesondere die botanischen Sorten, sauren Boden.
 

Tulipa kaufmanniana "Goldstück"

Tulipa kaufmanniana "Early Harvest"

 

Lilienblütige Tulpe "Ballade" 

 

Literatur:

John Ferguson, Burkhard Mücke: Der praktische Gartenkalender, Mosaik-Verlag, München 1984

Ich heiße Nelli Kriwoscheja, wohne in Ehringshausen und bin in der Klasse 7S4 bei Herrn Vogel.
Ich habe den Schulgartenkurs gewählt, weil mir es Spaß macht, etwas über die Pflanzen zu erfahren. Die Tulpe auf dieser Seite habe ich gemalt.


Ich heiße Ksenija Ribson, wohne in Ehringshausen und bin in der Klasse 7S4 bei Herrn Vogel.
Ich habe Bio gewählt, weil mir es Spaß macht, etwas über die Natur zu erfahren.

HTML: Frauke Roth


Tulpe Narzissen Schneeglöckchen
Schlüsselblume Blaustern Schneestolz
Winterling Krokus Gänseblümchen

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