Johannes-Gutenberg-Schule Ehringshausen > Projekte > Biologie > Fische in der Dill > Robin Claas: Fische in der Dill

Aal Äsche Bachforelle Barbe Brasse Döbel
Gründling Hecht Karpfen Lachs Rotauge Rotfeder

Fische in der Dill bei Ehringshausen

Von Robin Claas (8. Schuljahr, Mitglied im Angelsportverein Ehringshausen)

Die Dill ist ein sehr fischreiches Gewässer und entspringt zwischen Rothaargebirge und Westerwald und mündet bei Wetzlar in die Lahn.

Vor einige Jahrzehnten war der Zustand der Dill noch viel besser: Der Fluss war sauberer und viel fischreicher. Besonders zurückgegangen sind die Bestände von Hecht, Lachs, Äsche und Bachforelle. Doch dagegen wird etwas getan. Jedes Jahr werden Tausende dieser Arten in der Dill eingesetzt. Davon jedoch überlebt nur ein kleiner Teil.

In der Gemarkung Ehringshausen kommt als Fischart am häufigsten der Döbel vor. Angler halten sie eher für eine Plage, weil sie alles fressen: Sei es Laich von gefährdeten Fischen, wie z.B. der Bachforelle, dem Hecht und der Äsche oder die Fischbrut der fast ausgerotteten Lachse, von denen Jahr für Jahr mehrere Tausend in der Dill eingesetzt werden. Der Döbel ist besonders leicht zu fangen, schmeckt aber nicht besonders.

Die Barben sind mittlerweile auch ganz gut vertreten. Man findet sie am häufigsten am Ehringshausener Wehr. Es gibt sogar ziemlich große Exemplare die bis ca. 9 Pfund schwer sind.

Hechte gibt es nicht sehr viele in der Dill, trotzdem wurden in den letzten Jahren über 10 Stück mit einer Länge von über 70 cm gefangen.

Der Lachs ist das Sorgenkind überhaupt. Wegen ihm werden Fischtreppen errichtet und es wird sehr viel Geld ausgegeben, um den Bestand zu erhöhen.

Äschen gibt es fast nicht mehr. Man hört ab und zu mal davon, dass eine gefangen wurde, was aber äußerst selten vorkommt.

Bachforellen werden schon seit Jahren in der Dill eingesetzt. Dieser Fisch ist auch auf dem Wappen des Angelsportverein Ehringshausen zu sehen. Jedes Jahr werden größere Fische von bis zu 50 cm gefangen. Größere Exemplare sind sehr selten, die meisten liegen zwischen 30 cm bis 35 cm.

Der Aal ist mit der wertvollste Fisch in der heimischen Dill. Man findet ihn überall da, wo etwas tieferes und stromarmes Wasser ist. Sie werden jedes Jahr gefangen und können bis zu 1 Meter Länge erreichen.

Die Weißfische, also Karpfen, Rotauge, Rotfeder, Brasse, Gründling u.s.w. findet man überall. Sie dienen hauptsächlich als Köderfische. Man kann sie sehr leicht mit ein paar Maden fangen.

(1999)

Die Bilder wurden von Robin Knobeloch eingescannt und bearbeitet.


[Zurück] [Startseite] [Gästebuch] [Dokumentanfang] [Suche] [E-Mail]